Ein Rundgang in Dahme / Mark

Dahme als Residenz von Karmelitermönchen und sächsischen Herzögen bzw. deren Witwen zeugt von der hohen Bedeutung, die die Stadt nicht nur wirtschaftlich einmal besaß. Das Zeugnis dieser Geschichte ist bis heute »im herrschaftlichen« Stadtbild ablesbar.
Bauten, wie das Schloss, das Viktoriastift oder das Rathaus haben mit ihren Architekturdetails maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung der Bürgerbauten ausgeübt. Die Reminiszenzen – die Erinnerungen – an herrschaftliche Gebäude der Stadt sind nicht zufällig. Häufig waren bei dem Bau der Privathäuser die gleichen Handwerker oder sogar Baumeister beteiligt, die früher schon an den Profanbauten tätig waren. Neben den architektonischen und städtebaulichen Reminiszenzen bestehen viele Parallelitäten auch zu den sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen. Das bürgerliche Engagement, das sich in der Stadt u.a. im Bau des Amalienstiftes oder des Viktoriastifts dokumentiert, ist bei vielen anderen Dahmer Bauten ebenso nachvollziehbar.
Quelle: Frank Pätzig, Amtsdirektor

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